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Festbetraganhebung für verbesserte Versorgung für Hörgeräte

Wie die Barmer GEK mitteilte, erstatten ab dem 1. November 2013  die gesetzlichen Krankenkassen deutlich höhere Preise, rund 360,-- Euro, für Hörgeräte. Versicherte, die aus medizienischen Gründen auf ein Hörgerät angewiesen sind, erhalten dafür dann rund 785,-- € statt bislang 421,-- €. Nach Ansicht der BARMER GEK ermöglicht diese Fastverdoppelung eine aufzahlungsfreie Versorgung mit Hörgeräten, die dem neuesten Stand der Medizientechnik entsprechen und eine Hörbehinderung bestmöglich ausgleichen. 

 

In Deutschland brauchten im letzten Jahr rund 500 000 Menschen ein neues Hörgerät. Voraussetzung ist eine vom Hals-Nasen-Ohren-Arzt diagnostizierte Schwerhörigkeit. Mit der jetzigen Erhöhung wird ein Urteil des Bundessozialgerichtes umgesetzt, wonach auch in einer geräuschvollen Umgebung der Hörverlust ausgeglichen werden muss. Nach Ergebnissen der Marktforschung ist dies auf Basis der neukalkulierten maximalen Erstattung der Krankenkassen, den sogenannten Festbetrag, gewährleistet.

 

Gleichwohl bleiben Versicherte auf gute Beratung angewiesen. Immer sollten auch aufzahlungsfreie Alternativen angeboten werden. Geht der Hörgeräteakustiker auf entsprechende Fragen nicht ein, rät die BARMER GEK, hartnäckig nachzufragen bzw. eine Zweitmeinung einzuholen, um Versorgung und Kosten vergleichen zu können.