SKF will Gemeindezentrum kaufen

„Das wäre ein Traum“, so Mathilde Fischer, SkF-Vorsitzende, „wenn wir in das Karl-Leisner-Haus einziehen könnten. Auf der Gemeindeversammlung im Karl-Leisner- Haus an der Schlossstraße wurden am Montag der Gemeinde die Pläne zum Verkauf des Pfarrzentrums vorgestellt.

Vorausgegangen waren Überlegungen des Kirchenvorstandes, sich von Immobilien der Kirchengemeinde zu lösen. Da das Karl-Leisner-Haus nur noch zu 22 % von den verschiedenen Gruppen der Gemeinde genutzt wird, suchte man nach einem möglichen Käufer.

Da der Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in Ahaus in der alten Feuerwache aus allen Nähten platzt, kamen Vertreter des SKF und der Kirchengemeinde zu ersten Gesprächen zusammen.

SkF-Geschäftsführer Timo Plaß zeigte anhand von Folien, wie das Gebäude nach umfangreichen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen Platz für die Kleiderstube, die Tafel, die Freiwilligenagentur „handfest“, Beratungsräume und Büros vorhalten kann.

„Aber wo bleiben“, fragten die Messdiener und Pfadfinder nach Vorstellung der Pläne. „Wo können wir demnächst proben“, so jemand vom Kirchenchor. Auch Hanni Kühlkamp von den Senioren fragte „Wo können wir unser Morgenlob abhalten?“

Pfarrer Stefan Jürgens verwies darauf, dass sie im Pfarrheim St. Josef an der Fuistingstraße, in der Kaplanei an der Marienstraße sowie in Graes weitere Räumlichkeiten vorhält.

Dennoch für Gruppenarbeit der Messdiener und Pfadfinder gibt es im Augenblick keine Alternativen. Verwaltungsreferent Norbert Göckener und Pfarrer Stefan Jürgens machten aber deutlich, wie wichtig sie die Jugendarbeit nehmen und wollen möglichste zeitnah im Gespräch mit den Betroffenen praktische Lösungen anbieten.

Pfarrer Jürgens meinte zum Schluss: „Wenn der SKF mit den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern das Pfarrheim der Kirchengemeinde zum sozialpastoralen Zentrum ausbaut, wird deutlich, wofür SkF und Gemeinde sich gemeinsam einsetzen.“ Unterm Strich ergebe dies eine Lösung, von der alle profitieren: Kirchengemeinde, SkF und die Menschen der Stadt Ahaus. Das Haus bleibe kirchlich genutzt und behalte auch seinen Namen: Karl-Leisner-Haus.

Siehe auch den Bericht der Pfargemeinde.

https://www.st-marien-ahaus.de/neuigkeiten-termine/detailseite/vom-pfarrheim-zum-sozialpastoralen-zentrum