Mitten in der Stadt hinter einem großen Mietshaus tut sich ein Paradies für Bienen auf. Ein Experte für die Bienen, Erich Weßling Bienenweide-Fachberater, ist seit mehr als 30 Jahren Imker. Er gewährte unserem Redaktionsteam einen Einblick in die Arbeit des Imkers und die Welt der Honigbienen.
„Normalerweise habe ich hier 11 Bienenstöcke mit jeweils 30- 40000 Bienen. Aber jetzt im Spätsommer sind die alten Tanten weg, die Drohnen sind schon im Juni gestorben. Jetzt bleiben noch etwa 8000 Bienen pro Stock“ erklärte Erich Weßling.
Die Hauptarbeit ist mit der Honigernte im August beendet. Die verbleibenden Bienen werden mit Zuckerlösung durch den Winter gebracht. Es bleibt noch die Pflege der Rahmen und Stöcke.
Die Königin wird von den Arbeiterinnen, die nur 4 bis 6 Wochen leben, gefüttert und kann bis zu 5 Jahren überleben.
Im Frühjahr geht alles wieder von vorne los. Die Drohnen befruchten die Königin und dann haben sie ihre Pflicht getan.
Wir bedanken uns bei Erich Weßling für seinen ausführlichen Einblick in die Arbeit des Imkers. Zum Schluss bekam jeder eine Kostprobe von seiner neuen Ernte.
Sein Honig ist mehrfach mit Goldmedaillen ausgezeichnet worden. Dabei ging es Erich Weßling nicht so sehr um die Auszeichnung, als um die Kontrolle wegen möglicher Schadstoffe.

