Die Mitglieder der Plattdeutschen Bühne haben seit Oktober mit Hochdruck an ihrem neuen Theaterstück „Bruno is wäch“ gearbeitet. Die Dekoration und die Kostüme mussten hergestellt und natürlich jede Woche mindestens zweimal geprobt werden. Aber es hat sich gelohnt.
Das Premierenpublikum war von dem unterhaltsamen plattdeutschen Stück begeistert und dankte mit herzlichem Applaus. „Ich kann zwar kein Platt küern, aber verstoarn kann ick nen bätken“, so eine Zuschauerin. Und auch die Akteure waren zufrieden. so erzählte eine aus dem Team: „Bei der Generalprobe gestern war das nur halb so schön. Das Publikum ist heute so richtig mitgegangen. Da macht es doppelt soviel Spaß.“
Das Stück lebt auch von den Wortwitzen, der Situationskomik und natürlich von denTypen, die von erfahrenen Darstellern so herrlich herausgearbeitet wurden. Da sind z. B. der knurrige Bauer Jans Albers, gespielt von Josef Früchting oder die Magd Soffie Schneider, gespielt von Maria Lenting, die seit Jahrzehnten bei der Truppe sind.
Zum Inhalt: „Bauer Jans Albers, sein Ein und Alles ist verschwunden. Nein, es handelt sich nicht um seine Frau oder seinen Sohn, sondern sein geliebter Zuchteber Bruno ist weg. Der verfeindete Nachbar gerät natürlich direkt in Verdacht. Es kommt zu vielen Verwirrungen und alles läuft wieder anders als geplant…“
In der Aula der bischöflichen Canisiusschule finden alle Aufführungen statt.
Für das kommende Wochenende gibt es noch Karten. Interessierte erhalten ihre Eintrittskarten zum Preis von acht Euro bei Thiemanns Basteln und Spielen in Ahaus. Ein paar wenige Karten sind noch an der Abendkasse erhältlich.
Die Termine der Aufführungen sind:
Freitag, 27. Februar, 19:30 Uhr, Samstag, 28. Februar, 18 Uhr und Sonntag, 1. März, 17 Uhr.
Die heutige Theatergruppe ging aus den Gruppen der Kolpingfamilie und der Landjugend in Ahaus hervor. Mit der erfolgreichen Teilnahme am „Niederdeutschen Theaterwettbewerb“ 1996/1997 wurde der Theaterverein St. Marien als eingetragener Verein gegründet. Mit der Umbenennung in Plattdeutsche Bühne Ahaus e. V. hat sich der Vereinszweck jedoch nicht geändert. Ziel ist es, die plattdeutsche Sprache in und um Ahaus zu erhalten.
Gespielt werden Stücke in der Art der bekannten Ohnsorg-Klassiker.

