„Heute möchte ich ihnen eine kleine Auswahl von Küchenkräutern vorstellen. Ob sie sie im Balkonkasten oder im Hochbeet ziehen, ist egal. Frische Küchenkräuter aus dem eigenen Garten sind super schmackhaft und leicht anzupflanzen.“ Damit startete Angelika Laumann vom Kreislehrgarten in Steinfurt ihren interessanten Vortrag. Dabei ließ sie sich auch immer auf die Zwischenfragen aus dem Publikum ein.
Zahlreiche Hobbygärtnerinnen und – Gärtner waren der Einladung von Treff 55+ in das Foyer der Stadthalle gefolgt und stellten Fragen zum richtigen Standort, die beste Pflanzzeit und Pflege der Kräuter.
„Sie können Tomaten gerne jetzt aussäen, aber Ende März ist es besser, da werden sie kräftiger,“ so die erfahrene Gärtnermeisterin. Und noch ein Tipp gab sie den Zuhörern mit auf dem Weg: „Sie Sonne lockt nach draußen in den Garten und die Gartencenter sind voll mit tollen Angeboten zum Aussäen. Auf den Saattüten gibt es schöne Bilder von den Kräutern. Merken sie sich den Standort ihrer Aussaat, Hängen sie die Tütchen an Holzstäbchen, die sie in das Beet stecken. Oder noch besser beschriften sie Porzellantäfelchen, damit sie ihre Aussaat wieder finden.“
Und zum Thema Buchsbaum und Buchsbaumzünsler: „Wenn sie ihre Beete umranden möchten, können sie statt Buchsbaum auch Kräuter nehmen. Z. B. Freddy, die Heckenzwiebel. Das ist eine mehrjährige Zwiebel, deren grüne Halme auch wie Schnittlauch benutzt werden können. Auch Rosmarin, Salbei oder Thymian sind dafür geeignet.“
Die Blüten und Blätter der Pflanzen lassen sich vielfältig verwenden. Ob man sie trocknet oder in Öl einlegt, eine Kräuterbutter herstellt oder einfach über den Salat streut. Die Blätter und Blüten der meisten Kräuter sind essbar.
Diese und noch mehr Tipps wurden vom sachkundigen Publikum dankbar angenommen. Einige der Gäste hatten sogar Papier und Bleistift mit und machten sich eifrig Notizen.
Zum Thema Heilpflanzen empfahl sie das Buch von Ursel Bühring „Alles über Heilpflanzen“.
Treff 55+: Kräuterschätze für Gärten und Terrassen

