Gemeinsam mit der Bürgermeisterin unterwegs

Die Bürgermeisterin hatte zu Beginn der Klimawochen Bürger und Bürgerinnen eingeladen, mit dem Fahrrad zu verschiedenen Zielen an denen Umwelt- und Klimaschutz in Ahaus sichtbar wird, zu fahren.

Unter der Leitung von Alexander Eing aus der Stabsstelle Klimaschutz der Stadt Ahaus führte der Weg zuerst zu einer Baumreihe, die in Wüllen auf einem neuen Grünstreifen entlang eines Ackers gepflanzt worden waren.

Weiter ging es zu Dispositionsstelle von Amprion. In einem großen Containerdorf arbeiten Fachleute von Amprion an der Steuerung eines der größten Umweltprojekte der Bundesrepublik: Der Strom von der Nordsee wird per Erdkabel bis nach Meerbusch geleitet. Ahaus dient als Zentrale für die Bauausführung der gesamten Gleichstromverbindung A-Nord.

Die verschiedenen Abteilungsleiter erläuterten anschaulich die Gründe für das Projekt und den Stand der laufenden Arbeiten. Die Gräben werden wieder vollständig verfüllt und mit dem abgetragenen Mutterboden bedeckt. Die landwirtschaftliche Nutzung ist dann uneingeschränkt möglich.

Ein weiteres Highlight auf der Strecke war ein Besuch bei Gemüseliebe Robert im Averesch. Auf dem Hof werden Kürbisse, Kartoffeln und allerhand verschiedene Gemüsesorten angebaut und im dazugehörigen Hofladen verkauft. „Die dicken Bohnen blühen ja schon“, zeigte sich ein Besucher überrascht. Und die Kohlrabi waren auch schon erntereif. Frau Robert erläuterte, dass sie bereits am nächsten Tag ein Gemüsekörbchen für ihre Stammkunden packen kann. Da kommt alles rein, was gerade reif ist.

Die Bürgermeisterin bedankte sich bei Frau Robert für die Führung durch ihren Garten und bei Alexander Eing für die gute Vorbereitung der Tour.