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In Ahaus und den Ortsteilen werden wieder Sirenen installiert

Wie das Ministerium des Innern NRW mitteilt, steht der landesweite Warntag (jeweils 1. Donnerstag im September) unter der Motto 'zusammen:warnen': Nicht nur die Behörden, sondern auch der Rundfunk und der Deutsche Wetterdienst spielten eine wichtige Rolle für die Warnung.

Am 5. September werden gesamten Stadtgebiet Ahaus erstmalig nach Jahrzehnten wieder Sirenen zu hören sein. Vormittags sollen zeitgleich in allen NRW-Kommunen die örtlichen akustischen Warnanlagen getestet werden. Dazu zählen die Sirenen, die in diesen Tagen in der Kernstadt und allen Ortsteilen von Ahaus installiert werden. Mit der Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) wird landesweit eine Probewarnmeldung versendet. Zusätzlich gibt es Lautsprecherdurchsagen aus Warnfahrzeugen sowie Informationen via Radio, TV und Soziale Medien.

 

"Der Warntag soll die Bevölkerung daran erinnern, dass es wichtig ist, Signale richtig zu deuten", erläutert Berthold Büter, Leiter der Feuerwehr Ahaus.

  • Sirenensignale erkennen und einordnen:
    Bei Warnungen und Gefahren ist der Heulton der Sirenen auf- und abschwellend. Entwarnung gibt es mit einem Dauerton. Ein Probealarm besteht aus einer Kombination aus den Tönen für Entwarnung, Warnung und wieder Entwarnung.

  • Im Ernstfall gilt es, bestimmte Verhaltenshinweisen zu beachten, zum Beispiel:
    - Ruhe bewahren
    - Gebäude oder Wohnung aufsuchen/verlassen
    - Nachbarn informieren
    - Türen und Fenster schließen
    - Radio einschalten (Lokalhörfunksender, WDR 2; bei Stromausfall: Autoradio)
    - Notrufe (110 oder 112) nicht blockieren - nur im Notfall anrufen!

  • Anlässe zur Warnung der Bevölkerung können sein:
    - Großbrände
    - Unwetter
    - Hochwasser
    - akute Bombenentschärfungen
    - Schadstoffaustritte
    - weitere akute Gefahren

(weitere Infos im Flyer zum Download)