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Sicherheit & Komfort in den eigenen vier Wänden

„Mit wenig Geld können Sie sich das Leben in Ihren eigenen vier Wänden erleichtern“, so Thomas Grotenhoff, Wohnraumberater der Caritas Pflege und Gesundheit. Manchmal können schon kleine Veränderungen in der Häuslichkeit, die Sicherheit und den Komfort positiv verändern.

Wenn man bei barrierefreiem Wohnen an kostspielige Umbaumaßnahmen denkt, ist das richtig. Aber schon kleine Hilfen sind mit wenig Mühe anzubringen. „Barrieren im Bestand lassen sich nicht immer entfernen, aber es ist schon gut, sie sichtbar zu machen,“ so Grotenhoff.

Da sind zum Beispiel ein zweiter Handlauf an der Treppe, oder eine bessere Beleuchtung des Treppenhauses. Ein Teppichklebeband verhindert, dass man auf dem Läufer ausrutscht. Ein Handgriff an der Eingangstür und eine kleine Rampe sind auch nicht teuer.

Bei größeren Umbauten, z.B. ein barrierefreies Badezimmer gibt es Unterstützung von verschiedenen Stellen. Wenn eine befahrbare Dusche eingebaut werden muss, oder auch die Türen für einen Rollstuhl verbreitert werden müssen, geht das schon ins Geld.

Ein weiteres Augenmerk legte Thomas Grotenhoff auf die Möglichkeiten der neuen Assistenz- und Sicherheitssysteme. Da ist zum Beispiel der ‚Funkfinger‘, ein Gerät, das am Arm oder am Halsband getragen werden kann. Für Alleinstehende bietet er die Möglichkeit, im Notfall schnell Hilfe zu bekommen. Wird der Knopf an dem Gerät gedrückt, wird die Zentrale alarmiert und die benachrichtigt eine Vertrauensperson, die in der Wohnung nachschaut und u. U. helfen kann. Dieses Personenrufsystem wird von der Caritas in Ahaus angeboten.

Zum Treff 55+ luden die Seniorenbeauftragte der Stadt Ahaus, Sybille Großmann und Angelika Litmeier von der Freiwilligenagentur.