Mit viel Liebe und Engagement erarbeiteten Hiltrup und Josef Gebker eine musikalische Dichtung mit den Bewohnern einer Wohngruppe im Altenheim St. Friedrich. Wir durften bei der Generalprobe dabei sein, nicht nur als Zuschauer, sondern durften uns auch mit einem Instrument beteiligen.
Wochenlang hatte die Gruppe Eindrücke zum Thema Sommer gesammelt und dann zu einem Gedicht verarbeitet. Anschließend wurden passende Instrumente gesucht, um diese Eindrücke musikalisch umzusetzen.

Stark beeindruckt hat uns die persönliche Zuwendung der Lehrenden, die geduldig jeder ihre Rolle erklärten und immer wieder daran erinnerte, Lob verteilte und wieder neu motivierte.
Wie zu Beginn wurde auch am Ende gemeinsam ein Lied gesungen und jede Teilnehmerin persönlich verabschiedet.
„Es hat wieder Spaß gemacht, danke Herr Gebker, ich freue mich schon auf nächste Woche“, so eine Teilnehmerin.
Zum Projekt:
„Everyone can improvise“ – so heißt ein Erasmus-Plus-Projekt Es geht um musikalische Improvisation für alle – da ist der Name Programm. Im Rahmen des Projektes werden Musiker*innen und Musiklehrer*innen aus- und weitergebildet.
Drei Musiklehrer*innen der Musikschule Ahaus setzen das Gelernte im Unterrichts- und Musikschulalltag um.
Ganz besonders aber – auch im Rahmen des europäischen Gesamtprojektes – sind zwei Improvisationsgruppen im Alten- und Seniorenheim St. Friedrich in Ahaus-Wessum. angehenden Improvisationspädagog*innen der Musikschule Ahaus den Bewohner*innen von zwei Wohngruppen Erfahrungen und Ausdrucksmöglichkeiten im Rahmen von Gruppenimprovisationen.
„Wir sind sehr froh, mit dem Altenheim St. Friedrich einen so engagierten Kooperationspartner gefunden zu haben“, so Musikschulleiter Josef Gebker. „Wir werden in der musikalischen Arbeit sehr unterstützt – zum Wohle all der Bewohner*innen, die an unserem Angebot teilnehmen.“
Jede Woche gibt es neue Impulse, neue Möglichkeiten, Instrumente auszuprobieren und mit ihnen Musik zu machen, bei der nicht „richtige“ Töne, Virtuosität oder „Werktreue“ im Mittelpunkt stehen, sondern lebendige Kommunikation, Einfallsreichtum, Mut zur eigenen Idee, das Aufeinander-Hören und Aufeinander-Reagieren, das Miteinander- Erleben.

